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Transdermal und Dermal Anchors

Gemäß den Ausübungsregeln BGBl 141 § 1 ist Piercen im Sinne der Verordnung zwecks
Anbringung von Schmuck an Hautfalten, verknorpelten Stellen des Ohres oder des
Nasenflügels, oder an der Zunge vor dem Zungenbändchen nur dann erlaubt, sofern
dazu ein Gerät verwendet wird, das höchstens 2 mm durchmessend in die Haut eindringt
und keine strich- oder flächenförmigen Verletzungen oder Vernarbungen verursacht.

Dermal Anchors verursachen aber Vernarbungen oder strich- oder flächenförmige
Verletzungen und sind daher nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandeln machen Sie sich nicht
nur strafbar nach dem Gewerberecht, sondern auch der Versicherungsschutz ist nicht
mehr gegeben.
Bei Schadensfällen wird die Versicherung sich nicht bereit erklären eine Schadens-
zahlung zu leisten, sondern darauf verweisen, dass der Versicherungsschutz nur für
jene Tätigkeiten gegeben ist, die der Piercer gemäß Gewerberecht auch ausüben darf.

Wir raten Ihnen daher dringendst davon ab, Dermal Anchors anzubringen.


GF Josef Wohlgenannt
Geschäftsführer

Sparte Gewerbe und Handwerk
Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure

Wirtschaftskammer Vorarlberg
Wichnergasse 9 | 6800 Feldkirch

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